Wir schreiben die frühen 70er. Mount Tamalpais, in der Nähe von San Francisco ( USA ). Ein uralter und klappriger Pritschenwagen fährt die staubige Schotterpiste bergauf. Hinten auf der Ladefläche sitzen ein paar junge Männer. Dabei wundert sich keiner, dass sich unter ihnen auch Gary Fisher, ein Pionier des Mountainbiken, befand, der sich erinnert:

„Niemand hätte vor 25 Jahren gedacht, welche Fahrrad-Bewegung wir da in Gang setzten“

Die Räder, die sie festhalten sind uralte, klobige Drahtesel, die mit dickeren Reifen, Stahlfelgen undgewaltigen Trommelbremsen ausgestattet sind.Die Räder sind so schwer, dass es viel zu anstrengend ist mit ihnen bergauf zu fahren. Aber dafür ist ja der Pickup da. Die Forstpisten hoch überdem Pazifik waren die idealen Rennstrecken für sie.

Trotz zahlreicher Pannen wie Platten, Rahmenbrüchen, … ging der Spaß nie verloren. Vielmehr wurde aus jeder Panne eine neue Erkenntnis gezogen. Die Räder wurden stabiler, leichter und bekamen Federgabeln sowie Dämpfer verpasst, die schnellere und komfortablere Abfahrten ermöglichten. Aus den damaligen Abfahrten auf einfachen Schotterpisten entwickelten sich mit der Zeit Rennen auf abgesperrten Strecken bis hin zu 15 Meter Drops, Roadgaps und Freeride-Events wie das Red Bull Rampage, dass das downhillen in immer neuere Extremen steigerte.

Mit Spannung erwarten wir was uns der Sport in Zukunft bringt und danken den Pionieren der 70er Jahre für die Erfindung des Sportes, der uns allen so viel bedeutet.

Informationen unter anderem aus „Fahr Rad!“ das Buch für Bikefans von Klaus Tödt und Doris Rübel.