1550 Meter Wurzeln, Steine und Wald. So könnte man La Flow kurz und knapp beschreiben. Doch ein Satz als Streckenbeschreibung währe etwas mager. Also fangen wir am Start an. Vorbei an einer Art Starthäuschen wird man durch den relativ steilen Streckeneinstieg ganz schön auf Speed gebracht und man rauscht durch die folgenden Anlieger. Ein risen Spaß und nach unserem Geschmack einer der besten Teile dieser Strecke. Danach geht es in den etwas flacheren Wald, in dem man bei Nässe alle Hände voll zu tun hat, um nicht auf den zahlreichen Wurzeln sein Bike zu verlieren und unsanft auf dem Boden zu landen. So in der Art sehen die restlichen ca. 1000 Meter aus und man hat das Gefühl stundenlang unterwegs zu sein. Auch die Oberschenkel machen sich spätestens bei der zweiten Kreuzung mit dem Schotterweg durch ein unangenehmes Brennen und Ziehen bemerkbar. Wer es krachen lassen will, wird also körperlich und technisch ganz schön gefordert. Man kann die ganze Sache aber auch etwas ruhiger angehen lassen und auf einem der oben angesprochenen Schotterwege eine kleine Verschnaufpause einlegen.
Unten angekommen ist man erst einmal froh die Strapazen hinter sich zu haben. Doch eigentlich will man so schnell wie möglich nach oben um ein weiteres Mal zu fahren.